
INNsieme Connect – Erlebter Frühling 2026
Gemeinsam für einen lebendigen Inn!
Gemeinsam wollen wir bei INNsieme connect (Juli 2023 – Juni 2026) den Inn als wertvollen Lebensraum für Mensch und Natur stärken und ein Netzwerk für den Schutz des Inns schaffen. Ermöglicht wird das Projektes INNsieme connect durch die Kofinanzierung der Europäischen Union im Rahmen des Förderprogramms Interreg Bayern-Österreich 2021- 2027.
Von Mitte Februar bis Mitte Mai 2026 findet als Teil von INNsieme connect der „erlebte Frühling“ statt, wobei über die Plattform iNaturalist eigene Beobachtungen am Inn eingegeben werden.
Unter iNaturalist_INN-Science findest du alle Informationen, wie du dich kostenlos bei iNaturalist anmelden und beim „erlebten Frühling“ mitmachen kannst. Alle Lebewesen, die du dann am Inn dokumentiertst, fließen dann automatisch ein in das iNaturalist-Projekt Inn_CitizenScience und helfen der Wissenschaft! Den aktivsten Beobachter:innen winken attraktive Preise!
Ein Infoabend findet am Donnerstag, 12.2.26 um 18.00 Uhr via Zoom statt. Anmeldungen per E-Mail an wolfgang.bacher@natopia.at
Raus gehen – Neues sehen
Der Frühling kommt in letzter Zeit immer früher. Wir können das live beobachten und als Hobby-Wissenschaftler und -Wissenschaftlerinnen wertvolle Beobachtungen machen, die diesen Wandel dokumentieren. Wenn du im Februar bereits die ersten Veilchen blühen siehst oder einen Zitronenfalter beobachtest, dann sind das bereits wichtige Erkenntnisse, die helfen, den Klimawandel entlang des Inns sichtbar zu machen.
Im Rahmen des „erlebten Frühlings“ wird der Inn auf seinen gesamten 517 km von der Quelle am Lunghinsee bis zur Mündung bei Passau mit diesem Fokus unter die Lupe genommen, und sämtliche Arten, die an seinen Ufern, auf- und unter Wasser vorkommen wissenschaftlich dokumentiert.
Und dabei kann jede:r mitmachen!

© Sebastian Fröhlich
Lohnende Exkursionsgebiete am Inn
Der Inn fließt in Tirol durch mehrere Schutzgebiete und Revitalisierungsflächen, die besonders lohnende Exkursionsziele darstellen: Milser Au, Silzer Innau, Mieminger und Rietzer Innauen, Gaisau bei Inzing, Kranebitter Innau, Völser Au, Auen in der Umgebung von Schloss Tratzberg sowie Kufsteiner und Langkampfener Innenauen -> https://www.innsieme.org/drei-laender-fluss/der-inn-in-oesterreich/
Alle Schutzgebiete entlang des gesamten Inns findest du hier: https://www.innsieme.org/schutzgebiete-am-inn/
Weitere Infos zum Projekte findest du auch unserer Webseite zu Innsieme Connect sowie der Projektseite:
https://www.innsieme.org/innsieme-connect/
Arten als Frühlingsbotschafter
Es gibt eine Auswahl an Arten, anhand derer sich der Klimawandel besonders gut beobachten lässt.
Die folgende Liste kann dabei unterstützen, bei den Spaziergängen am Inn besonders auf diese Arten zu achten, sodass jede:r (auch ohne biologischen Hintergrund) diese spannenden Veränderungen entdecken kann!
Berg-Ahorn – Knospenaufbruch/Austrieb & Blattentfaltung
Fichte – Maitrieb & Erste Blüte
Vogelbeere / Eberesche – Austrieb & Blattentfaltung & Blühbeginn
Hasel – Blattentfaltung & Blühbeginn
Sal-Weide – Blühbeginn & Blattentfaltung
Schwarzer Holunder / Holler – Blattentfaltung & Blühbeginn
Wolliger Schneeball – Blattentfaltung & Blühbeginn
Buschwindröschen – Blühbeginn
Huflattich – Blühbeginn
Kleines Schneeglöckchen – Blühbeginn
Leberblümchen – Blühbeginn
Wohlriechendes Veilchen – Blühbeginn
Drüsiges Springkraut – Austrieb/Aufgang & Blühbeginn
Kanadische Goldrute – Blühbeginn & Vollblüte
Kleiner Fuchs – Erste Beobachtung im Jahr
Zitronenfalter – Erste Beobachtung im Jahr
Maikäfer – Erste Beobachtung im Jahr
Kuckuck – Erster Ruf im Jahr
Rauchschwalbe – Erste Beobachtung im Jahr
Im Arten – Naturkalender ZAMG sowie der Seite Phänologie der ZAMG (Österreich | ZAMG Phänologie) finden sich zahlreiche weitere Informationen zur Entwicklung der Pflanzen und dem Verhalten der Tiere im Jahresverlauf.
© Sebastian Fröhlich
Citizen Science mit iNaturalist
iNaturalist ist eine für alle Naturliebhaber:innen kostenlos nutzbare Plattform, für die Bestimmung von Pflanzen, Tieren und anderen Lebewesen. Wer ein Bild hochlädt, bekommt innerhalb kürzester Zeit eine fundierte Rückmeldung zur Art – inklusive Hintergrundinformationen und Verbreitungskarten. Sollte es ein ganz besonderer Fund sein, wird auch dies vermerkt. iNaturalist wird auch von viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich Biodiversitäts-Forschung genutzt und betreut.
Das Projekt INNsieme connect findest du auf iNaturalist: Inn_CitizenScience
Eine Anleitung, wie du mitmachen kannst findest du hier -> iNaturalist_INN-Science

Beim INN-Dialog vom 21.-22.5.2026 werden in der Villa Blanca die Ergebnisse präsentiert – Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

